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| Zeitzeugen erzählen |
„Zeitzeugen erzählen - Reichsarbeitsdienst, Krieg, Gefangenschaft“, Heide Stöckl
Literaris Verlag, DI Anton Wilfinger
384 Seiten - € 39,90
Hardcover, 14,8 x 21 cm
Schriftsprache
Erhältlich über die Redaktion NEUES LAND, Reitschulgasse 3, 8011 Graz,
Tel. 03 16/82 63 61-25 (Sonja Haubenhofer), E-Mail: office@neuesland.at
Seit Beginn des Zweiten Weltkrieges sind über 70 Jahre vergangen, aber noch gibt es sie, die Zeitzeugen, die von diesen Jahren authentisch berichten können.
Angehörige des Reichsarbeitsdienstes, der Wehrmacht oder in weiterer Folge Gefangene der Siegermächte, aber auch Menschen, die vor den Auswirkungen des Krieges in unserem Lande auf der Flucht waren, kommen im Buch zu Wort.
"Dieses Buch soll vor allem den jungen Menschen von heute dazu dienen, zu begreifen, was Krieg und Gefangenschaft bedeuten und wie die Menschen damals ihr Schicksal trotz aller Widrigkeiten meisterten", so die Autorin Heide Stöckl.
Ein unbändiger Überlebenswille und der feste Glaube an eine baldige Heimkehr zur Familie hat den Menschen die Kraft gegeben weiterzumachen.
Heide Stöckl aus St. Peter am Kammersberg hat über 45 Zeitzeugen aus Graz und der gesamten Steiermark nach ihren ganz persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen befragt. Zahlreiche private Bilder, Zeitdokumente und Tagebuchnotizen untermauern die persönlichen Schicksale der Zeitzeugen und lassen die Grausamkeit des Krieges für alle Beteiligten und die damit verbundenen Folgen nur erahnen.
Die Autorin Heide Stöckl ist selber eine Betroffene des Krieges. Als vierjähriges Kind verliert sie ihren geliebten Vater, sie erlebt die Veränderungen innerhalb der Familie und erfährt, was es für ihre Mutter heißt, sich und die Kinder, die Hinterbliebenen, zu ernähren. Begriffe wie Ostfront oder die Schlacht um Stalingrad brennen sich in ihr Gedächtnis ein. In ihrem Bericht schreibt sie eindrucksvoll:
„Eines weiß ich ganz sicher - der Schmerz, meinen Vater verloren zu haben, hat mich für das ganze Leben geprägt.“
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